Archiv der Kategorie 'Kochkunst und sonstige barbarische Raserei'

In der Küche ist, wie in allen Künsten…

liebes tagebuch. heute wurde es wieder äußerst nahrhaft. es gab huhn, fisch, rinderhacksteaks, dazu gebäck, kartoffeln, salat und ausgefallene soßen. zum trinken wurde eine boisson gazeuse sucrée gereicht. das ambiente war zwar primitiv-spartanisch auf leute zugeschnitten, die kultur für ein deo halten, die schreienden kinder in der hüpfburg lenkten jedoch davon ab, sich weiter daran zu stören. alles in allem ein erlebniss der exotischeren art, inklusive des daraus resultierenden klumpenmetabolismus, doch einmal im jahr durchaus vertretbar. 2009 probiere ich vielleicht mal das hausgemachte tiramisu.

iErkuchen

anmerkung an mich selbst: palatschinken hat/haben nichts(!) mit schinken zu tun. palatschinken ist keine(!) besondere art der schinkenzubereitung, möglicherweise von einem pfiffigen österreicher erdacht, oder von jemanden einer anderer nationalität, der diese speise nach österreich gebracht hätte. zudem gehört diese speise nicht(!) in meine persönliche kopfkategorie „mächtiger happen + mir unbekannt + finder weg, ad!“.

dabei ganz wichtig auch die aussprache, dessen betonung nicht(!) auf (eben) „schinken“ liegen sollte, sondern eher auf einem leicht östlichen „tschink“, dem nieser-ähnlichen geräusch, der einem oft beispielsweise in der russischen sprache begegnet. palaTSCHINKEN halt.

ja, nur so, weil ich pfannkuchen eben sehr mag, der tatsache aber wegen, daß ich in österreich halt ein ausländer bin und nicht alles verstehe, beinahe hätte drauf verzichten müßen…