wenn man einen bär, einfach „problembär“ nennen und anschließend abknallen kann, warum gilt das nicht auch für diverse menschliche wesen?
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es war zu ostern, als uns die waschmaschine plötzlich die wasserleiche machte. sie streckte alles von sich und pumpte nicht einmal mehr das wasser ab, während die noch ungewaschene wäsche in der eigenen schmutzsuppe schnorchelte. auf die schnellstmögliche problemlösung bedacht, bestellte ich noch während der feiertage eine neue in einem versandhaus, weil ich mir in meiner eigenen beschränktheit dachte, es wäre die einfachste lösung: online bestellt, 24 stunden lieferung inkl. anschluss und entsorgung, sache erledigt ohne stress und zeitverschwendung.
doch es passierte exakt nichts. nicht einmal eine e-mail als bestellbestätigung ist gekommen. so dachte ich auch nicht weiter daran, sondern fuhr nach den feiertagen zum nächsten großmarkt, kaufte eine waschmaschine und ließ diese nach hause liefern, was eh wunderbar und vorallem problemlos funktioniert hat. nun dient uns also schon seit knapp drei wochen die neue maschine, in all ihrer energieeffizienz und laufruhe, daß man es längst vergessen hat, da wäre überhaupt was gewesen.
bis heute allerdings nur, als ich ziemlich perplex vor einem zettel gestanden bin, auf dem mir verkündet wurde, ein 74 kg schweres paket würde in einer lastenzentrale am wiener westbahnhof auf mich warten. genau, die waschmaschine aus dem versandhaus…
wow! sage ich da nur. welch ein service. da hat mal jemand ordentlich mitgedacht. aber sowas von. und vorallem, ich fühle mich als kunde so richtig ernst genommen, weil man mir quasi direkt in einem dringlichkeitsfall geholfen hat. gut, nicht innerhalb von 24 stunden, aber hey, das sind doch bloß zahlen. und 417 stunden sind auch nicht die welt, schon gar nicht, wenn es sich um eine unwichtige hobbyraumausstattung wie eine waschmaschine handelt. darauf kann man warten. und vorallem ungewiss...
[edit 24.04.08 - weitere drei wochen später] und es mag schon fast konstruiert und übertrieben wirken, doch exakt heute vormittag erreichte mich ein brief des besagten versandhauses, mit einer rechnung für die erwähnte, nicht gelieferte und zurückgesandte waschmaschine. und als wenn das alles immer noch nicht genug wäre, stellte es sich in einem klärenden telefonat heraus, daß nicht nur diese eine angelegenheit in jede erdengliche richtung schiefgelaufen war, nein, es hat sich zudem noch herausgestellt, daß eine weitere waschmaschine für uns bereits unterwegs ist! irsinn regiert die welt.
Im übertragenen Sinn bezeichnet Baustelle einen unfertigen Zustand…
Veröffentlicht 31.03.2008 Beigemerkt am Rande 0 Kommentare…
und bevor ich mir wieder diese jämmerliche verwirrung anhören muß: die uhren werden vorgestellt! vor, das heißt nach vorn, also eine stunde der jetzigen hunzugefügt. nicht zurück! nein, so kompliziert ist das wirklich nicht für einen erwachsenen menschen, der einen iq über dem maß der zimmertemperatur hat, und nein, es ist weder „putzig“, noch „lustig“ sich dabei dumm anzustellen. es ist einfach nur dumm.
und hinzu wollte ich losgeworden sein, daß man nicht unbedingt gleich alles glauben muß, was einem betitelte fachidioten erzählen möchten – man bekommt natürlich KEINEN jetlag von der kleinen zeitumstellung, weil wenn dem so wäre, dann würde uns ein flug nach new york umbringen und einer nach australien zerfetzen und umbringen. tun sie aber nicht.
ich habe zwar keine ahnung, ob das eine gute idee war, da ich momentan eh kaum zeit fürs blog finde, aber ich habe mir trotzdem noch ein zweites davon aufgehalst. so ein sachblog halt, von der sorte, von der es eh schon zu viele gibt. ich halt…
an einem donnerstag mitten in der woche entspannt und vergnügt spazieren gehen? nun, das geht ganz einfach. man braucht bloß die waschmaschine verenden lassen. dann erzählt man im büro eine wilde geschichte mit verzerrtem stressgesicht vom kauf eines neuen gerätes, würzt das ein wenig mit erfundenen beilagen wie „wasser ausgelaufen!“ und „pumpe kaputt!“ und fährt anschließend nach einem eher sinnlosen „meeting“ nach hause, wo kurze zeit später zwei bereits im vorfeld bezahlten profis innerhalb von nur cirka 7,5 minuten das alte gerät hinausschleppen und das neue anschließen. ja, dann hat man frei und kann raus…









neues von der (vorübergehenden) ein-mann-anti-apple-front:
vor ein paar tagen habe ich mich ein paar stunden mit dem macbook-air beschäftigt. dabei passierte allerdings nicht viel mehr in meinem gesicht, als ein müdes lächeln. ich weiß ja, mobilität ist alles, allerdings ist ein modernes notebook mit mindestens einem 15,4 zoll display nicht gerade ein koffer, den man mit einem riesigen kräfteaufwand durch die gegend schleppen muß, weshalb ich auch zumindest persönlich nicht verstehe, was man mit diesem kleinen display anfangen will, gänzlich davon abgesehen, daß so ziemlich jede übliche peripherie nicht gegeben ist und eben zusätzlich durch die gegend getragen werden muß. ich weiß, es gibt leute, die am liebsten ein gerät hätten, welches grenzenlos alles kann und gleichzeitig in die feuerzeugtasche der jeans paßt, bloß ist das erstens nicht gegeben und zweitens für einen preis zu haben, für den mir spontan mindestens 20 bessere gerätschaften einfallen, mit denen ich viel mehr anfangen kann, als mit diesem luftikus. und davon mal ganz zu schweigen, daß ich das ding einfach unschön finde.
ebenfalls habe ich mich eine zeitlang mit dem iphone beschäftigt und exakt das festgestellt, was ich mir die ganze zeit schon dachte - ein verschmiertes teil. jemand drückte es mir in die hand und mein erster gedanke war: oh man, das ding ist so dreckig, ich muß es erst putzen und mir anschließend die hände waschen. nicht, daß ich unter waschzwang leiden würde, aber ich mag nunmal displays nicht anfassen. ich schaue sie lieber bloß an – solange sie sauber sind. nimmt man die vielen technischen unzlänglichkeiten dieses teils hinzu, komme ich zu dem fazit, daß es mir vollkommen egal ist, daß es sie seit vergangener woche auch in österreich zu kaufen gibt.
und bevor ich mich da zu sehr hineinsteigere: mein „g8“ im büro ist schon ein gutes und braves teil. bloß komme ich vor lauter anderer arbeit gar nicht dazu, ihn überhaupt zu nutzen. aber dafür kann apple ja nichts…
cineastisches:
„cloverfield“ nicht gesehen, obwohl im kino gewesen. wie das geht? man muß sich dieses handkameragewackel eben dann anschauen gehen, wenn einem eh schon kotzübel von viel zu viel kaffee und seltsamer schokocroissants ist. die vorstellung verbringt man dann schwitzend damit, die augen geschlossen zu halten, in leiser hoffnung diese achterbahnfahrt würde bald zu ende gehen. und übrigens kann man sich die eine minute in der das monster zu sehen ist, auch auf youtube anschauen…
„8 blickwinkel“ gesehen. und damit zeit verschwendet. das erfährt man allerdings erst zum schluß, wenn der durchaus interessante und kreative ansatz verpufft und in ein völlig unlogisches und dazu peinliches patriotismus-amerika-u!s!a!-desaster kippt.
sonstiges:
arbeit und (die wenige) freizeit gehen vor - geschriebenes im blog muß warten. worauf auch immer…