es ist schon ein schlag ins gesicht seitens des wetters, wenn es einem seit tagen versucht vorzumachen, es würde langsam aber sicher frühling werden, bloß um einem dann tags darauf unerwartet nebel, schnee und minustemperaturen vor die füße zu spucken. ich glaube manchmal, das meteorologische wetter ist eine echte drecksau, die sich ins fäustchen lacht, wenn sie mal wieder jemanden vollstens verarscht hat. angesichts dieser charakterzüge würde ich mich möglicherweise gut mit ihr verstehen.
das wäre aber halb so schlimm, wenn es im büro nicht ähnlich trübsinnig weitergehen würde. ich möchte ja aus dem tiefsten herzen alles für den konzern geben, doch wenn man mich nicht lässt, dann bleibt mir halt nichts anderes übrig, als mein schinken-käse-croissant einzupacken und nach hause zu fahren, angesichts der vielen handwerker, die just gerade mein büro mit schwerem werkzeug zerlegen, bloß wegen verstopfter belüftung und drohender gefahr im falle eines brandes, oder sonstiger belanglosigkeiten.
und nun? anstatt hunderte von projekten zu koordinieren und tausende menschen zu kontaktieren, hocke ich hier auf der couch herum, höre mir das grandiose neue mauracher album an, und muß später sogar noch einen monsterfilm mit zwei lieblingsmenschen anschauen gehen. das leben kann ganz schön hart sein…

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