Archiv für Februar 2008

Whas?

„aber auch einige große haben sich dem great-place-to-work-screening gestellt und gepunktet. dort ist der feel-good-faktor ein top-down-managementthema.“

Flanieren - 24.02.08

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Flanieren - 23.02.08

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Beschränkte Lyrik

die zigarette qualmt, der kaffee schmeckt lecker
der tag war lang, vieles ging mir auf den wecker
zum teil auch das schäbige wetter

ein meeting nach dem anderen
dazwischen telefonate hinein flatterten
bin ich mir leicht vorgekommen
wie der bohlen ohne kohlen

nun ist aber mal feierabend
noch lange ist nicht sonnabend
morgen geht es wieder los
als personifiziertes marketinggeschoss

Einer der ältesten archäologisch belegten Mäntel ist der fünftausend Jahre alte Grasmantel der Gletscherleiche Ötzi

ich habe versucht das dilemma anhand von fotos darzustellen. ich bin gescheitert. man erkennt nichts, außer den verwirrten autor dieser zeilen, der irgendwas tut. irgendwas bescheuertes. gut, ist nichts schlimmes dran, denn ich glaube, man erwartet das so von mir, also, daß ich irgendwas tue, oder schreibe, wozu man eigentlich bloß den kopf schütteln kann, bloß geht es aber diesmal nicht um mord, beruf, oder zombies, sondern um ein dilemma, welches schon fast auf dem themenniveau eines hausfrauenblogs schwebt. ich habe nämlich einen mantel, der mir zu groß ist. und um genauer zu sein: ich habe einen nagelneuen mantel aus kaschmirwolle, der mir viel zu groß ist. von der länge her, ist er eigentlich richtig, bloß vom umfang her, müßte ich theoretisch zwei ganze schweine am stück verschlucken, damit ich zugegnüpft nicht den eindruck mache, als hätte ich mit meinem körper platz in einem sack genommen. in einem leichensack, in übergröße. und nun? naja, die meisten würden jetzt wohl irgendwas von ebay faseln, doch dazu sage ich bloß – näh, dieser e-ramschladen ist mir in etwa so unsympathisch, wie maden im käse. auch sonstige handelsplätze wie kleinanzeigenblättchen, oder flohmärkte wirken auf mich wie hunde auf katzen, zudem wäre das auch viel zu schade, so einen guten mantel irgendwo zwischen gebrauchten zanbürsten und rostigen plattenspielern aufzuführen.
was bleibt? verschenken? wäre eine überlegung wert, doch ganz gleich ob verkaufen, oder verschenken, käme an dieser stelle ein weiteres problem ins spiel, und zwar meine unzuverläßigkeit bezüglich der verschickung von postpäckchen. ganz milde formuliert – würde unser aller dasein davon abhängen, daß ich mich aufs postamt begeben muß, würde es die menschliche rasse ab da nicht mehr geben.
es ist und bleibt ein dilemma. denn am ende, da fallen mir dann doch bloß zwei sachen für das gute stück ein. die erste wäre, ihn luftdicht wegzupacken und abzuwarten bis ich in die europäische größe 56 hineinwachse, was durchaus bei etwas mehr disziplin bei der häufigkeit meiner mahlzeiten, und angesichts der qualitativ hochwertigen kochkünste meiner liebsten durchaus machbar wäre. ein restrisiko ist dabei aber - wie ich mein glück kenne - daß bis dahin herrenmäntel so was von nicht angesagt sind, und nur noch aluminiumklamotten getragen werden.
und die zweite? ich könnte ihn ja vergraben. irgendwo, vielleicht am schloß schönbrunn. nur so, aus spaß. wer weiß, vielleicht wird er dann irgendwann ausgegraben und zwei/drei archäologen haben wenigstens eine zeitlang damit zu tun, sich zu fragen, warum es aluminiumfreie kleidung gegeben hat…

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ZAC

ja, was soll ich schon groß sagen? endlich mal ein blog, das die welt wirklich braucht. ich glaube, ich freue mir gleich spontan ein stück hirn raus.

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Au(a!)genkrebs

da fällt mir gerade spontan ein zitat von dino segre ein: „die dichter, von denen wir nie was gelesen, sie sind sehr wahrscheinlich die größten gewesen.“

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