a: sag mal, das mag lieb und nett gemeint sein, aber wo hast denn den mp3-player ausgegraben, den du mir hast schicken lassen?
ms: (belustigt) wieso? ist der nix?
a: nun, um ganz ehrlich zu sein, näh…
ms: erzähl…
a: naja, gänzlich davon abgesehen, daß die menuführung als steinzeit durchgehen könnte und eine logik aufweist, als ob sie von einem verrückten professor mit gedächtnisproblemen erfunden worden wäre, hat er die ungeheure akkulaufzeit von bloß drei stunden und verfügt nicht einmal über eine tastensperre. steck ihn in die tasche und er macht was er will, bloß nicht das, was er soll…
ms: du meinst also, der wäre schrott?
a: verstehe mich nicht falsch, ist eh sehr nett von dir, mir einen zu schicken, aber um ganz ehrlich zu sein, ja, der ist nix…
ms: mist!
a: hey! nichts für ungut!
ms: nein, es ist nur, ich habe diese dinger als kundengeschenk zu weihnachten verteilt…
a: oh, nun, dann kannst du davon ausgehen, daß sie als schreibtischschubladenstaubfänger ihr dasein fristen werden…
ms: dabei waren sie gar nicht billig…
a: ich weiß, habs mir im internet eh angeschaut, ipods sind bloß 40 euro teurer. eigentlich ist das unpackbar…
ms: aber ich hab hier noch andere rumfliegen, ich schick sie dir.
a: quatsch, ich brauche eh keinen, alles gut!
ms: nix, du nimmst sie unter die lupe! und legst einen bericht ab.
a: …
mp3-player im test demnächst dann hier…
…
Schön. Da ich sowieso noch nicht im Besitz eines solchen teils bin, erwarte ich mal die Ausführungen darüber.
Ist das eigentlich jetzt notwendig, dass man digitale Informationen “normaler” CDs einschrumpft und in schwarze Käfer speichert? Bringt das was, außer vielleicht Qualitätsverlust? Nur mal so, als Frage…
nun, das ist eine nicht enden wollende diskussion und glauben sie mir, ich könnte ein lied darüber singen, angesichts dessen, daß ich beinahe ausschließlich mit musikern und tonmenschen befreundet bin. einer davon hat seine diplomarbeit über das mp3-format geschrieben, an der ich zum teil mitgeholfen habe und unser fazit lautete: brauchbar. was soll man auch sonst dazu sagen? das menschliche ohr ist nun wahrlich kein perfekt abgestimmter radar, der alles verarbeiten kann. bei manchen mag das zwar stimmen, daß sie feinste qualitätsunterschiede heraushören können, doch bei mir beispielsweise ist es nicht der fall, sofern es nicht die niedrigste kompressionsstufe ist. von daher finde ich diese erfindung gut, weil - und um endlich (blabla) die frage zu beantworten - naja, so ein tragbarer cd-player hat nunmal so seine größe und zudem immer bloß eine cd am laufen, während ich auf einen mp3-player bei weniger platz und gewicht (was ja bei tragbaren geräten durchaus von bedeutung ist…) mehrere tausend titel speichern kann. wofür entscheidet man sich dann wohl - einen schweren koffer, mit wenig inhalt, oder eher ein kleines täschchen, mit viel drin?
;-)