während itunes „sawdust“ von the killers in meine ohren schlägt und eine weitere tasse kaffee meinen hals von innen verklebt, zeigt der overseas chronograph 23:57h an. morgen um diese zeit werden wieder die meisten menschlichen automaten ihre eigene uhr auf „update“ stellen. sie werden sich halbbesoffen um den hals fallen, sich gegenseitig mit schlechtem atem gutes wünschen und dabei doch bloß bazillen verteilen. sie werden sich die vielen „letzten“ zigaretten anstecken und sich hustend an der idee erfreuen, ab gleich nie wieder zu rauchen, nur ganz wenig zu trinken und überhaupt plötzlich und spontan ein viel besserer, gesünderer und beliebterer mensch zu werden. würden sich gedanken in solchen momenten materialisieren können, würde die welt augenblicklich aus allen nähten vor lauter gutaussehender superhelden platzen. man wird sich in rausch reden und wünschen, alles vergeben und schlimmes vorgeben zu vergessen. bis zum nächsten tag, an dem man in aller stille und bloß für sich wieder einmal feststellt, daß man ein verkatertes etwas ist, daß alles, aber auch wirklich alles verinnerlicht, bloß keine selbstdisziplin und durchsetzungskraft. beschissener kann ein neues jahr wahrlich nicht beginnen…
ich persönlich werde also auf sowas verzichten und bloß ein ernsthaftes „danke“ aussprechen. alles andere hat nichts mit dem jahreswechsel zu tun.
…
Fein, fein, Ihr neues Blog.
Möge alles hier so werden, wie es in Ihrem Kopf gezeichnet ist.
Und danke sage ich am Ende des Jahres für den guten Einstieg in die Blogwelt, den ich durch Sie hatte.
Einen geruhsamen ernsthaften Rutsch und ein angenehmes 2008.
Dann mal ganz ernsthaft alles Gute.
knight: danke. und – nichts zu danken. und danke gleichfalls! :-))
kolumnistens.: und ernsthaft ebenso!